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Nikolaus am 6. Dezember: Herkunft, Bräuche und Grüße

Der Nikolaustag ist am Sonntag, 6. Dezember 2026. Er erinnert an Nikolaus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Myra war. Ein gesetzlicher Feiertag ist der 6. Dezember in keinem Bundesland.

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Nikolaus

6

Dezember 2026

Sonntag

kein gesetzlicher Feiertag

in 64 Tagen

Rote Bischofsmitra und goldener Bischofsstab auf einem alten Holzstuhl im Kerzenlicht
KI-generiert

Der Nikolaustag ist am Sonntag, 6. Dezember 2026. Er erinnert an Nikolaus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Myra in Kleinasien war und zu den bekanntesten Heiligen der Christenheit zählt. Ein gesetzlicher Feiertag ist der 6. Dezember in keinem Bundesland: Fällt er auf einen Werktag, wird ganz normal gearbeitet und unterrichtet.

Gefeiert wird vor allem am Vorabend. Kinder stellen am 5. Dezember geputzte Stiefel oder Schuhe vor die Tür und finden sie am nächsten Morgen gefüllt. In Kindergärten, Schulen und Vereinen kommt der Nikolaus oft persönlich – je nach Region mit einem dunkel gekleideten Begleiter.

Wann ist Nikolaus?

Der Nikolaustag hat ein festes Datum: den 6. Dezember. Nur der Wochentag wechselt von Jahr zu Jahr. 2026 fällt der Tag auf einen Sonntag, ein Jahr später ist Nikolaus am Montag, 6. Dezember 2027.

Die Tabelle zeigt die nächsten Termine mit Wochentag und Kalenderwoche. So sehen Sie auf einen Blick, in welchen Jahren Nikolaus auf ein Wochenende fällt.

Nikolaus: die nächsten Termine
TerminDatumWochentagKalenderwoche
Nikolaus 20266. Dezember 2026SonntagKW 49
Nikolaus 20276. Dezember 2027MontagKW 49
Nikolaus 20286. Dezember 2028MittwochKW 49
Nikolaus 20296. Dezember 2029DonnerstagKW 49
Nikolaus 20306. Dezember 2030FreitagKW 49

Der 6. Dezember liegt immer in der Adventszeit, je nach Jahr in der ersten oder zweiten Adventswoche. Fällt er auf einen Sonntag, ist er zugleich der 2. Advent. Alle Adventssonntage mit ihren Terminen finden Sie auf der Seite zum Advent.

Wer war Nikolaus von Myra?

Über das Leben des Nikolaus gibt es kaum gesicherte Daten. Nach heutigem Wissensstand war er in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts Bischof von Myra und starb zwischen 345 und 351. Die Ruinen der antiken Stadt liegen beim heutigen Demre an der Südküste der Türkei.

Fast alles, was über ihn erzählt wird, stammt aus Legenden. Viele wurden erst Jahrhunderte nach seinem Tod aufgeschrieben. Eine Legende aus dem 6. Jahrhundert berichtet etwa, er sei während einer Christenverfolgung gefangen genommen und gefoltert worden. Historisch überprüfen lassen sich solche Erzählungen nicht.

In die Überlieferung sind vermutlich auch Erzählungen über einen gleichnamigen Abt eingeflossen. Nikolaus von Sion lebte im 6. Jahrhundert in derselben Gegend und starb 564 als Bischof von Pinara. Die beiden Lebensgeschichten lassen sich heute kaum noch trennen.

Am bekanntesten ist die Geschichte von drei jungen Frauen, deren Vater so arm war, dass ihnen die Prostitution drohte. Nikolaus soll nachts heimlich Gold durch ihr Fenster geworfen haben, damit sie heiraten konnten. Andere Legenden erzählen, wie er Tote zum Leben erweckte oder eine Hungersnot abwendete.

Beim sogenannten Kornwunder soll Nikolaus Seeleute überredet haben, einen Teil ihres Getreides für den Kaiser in Myra abzuladen. Am Ziel habe trotzdem nichts gefehlt, und das Korn habe die Stadt zwei Jahre lang ernährt. Solche Geschichten machten ihn zum Schutzpatron vieler Berufe, darunter Seefahrer, Kaufleute und Bäcker.

Im Jahr 1087 brachten italienische Seefahrer seine Gebeine der Überlieferung nach von Myra nach Bari in Süditalien. Dort werden sie bis heute verehrt. In der katholischen wie in der orthodoxen Kirche gehört Nikolaus zu den populärsten Heiligen; er gilt auch als Patron der Kinder und Schüler. Orthodoxe Kirchen mit julianischem Kalender begehen seinen Gedenktag am 19. Dezember.

Der Name stammt aus dem Griechischen: Nikolaos bedeutet „Sieg des Volkes“. Auch Kurzformen wie Klaus und Niklas gehen darauf zurück. Der amerikanische „Santa Claus“ entstand über das niederländische „Sinterklaas“ ebenfalls aus dem Namen des Heiligen.

Stiefel, Schuhe und Nikolausbesuch

Der bekannteste Brauch beginnt am Abend des 5. Dezember. Kinder putzen ihre Stiefel oder Schuhe und stellen sie vor die Haus- oder Wohnungstür. Am Morgen des 6. Dezember sind sie gefüllt.

Traditionell stecken Äpfel, Nüsse und Mandarinen darin, dazu Lebkuchen, Spekulatius oder ein Schokoladennikolaus. Manche Familien legen ein kleines Geschenk oder einen Brief vom Nikolaus dazu. Früher stellten Kinder auch selbst gebastelte Schiffchen auf, in denen sie Äpfel, Nüsse und Süßigkeiten zu finden hofften.

Die Legende vom heimlich geschenkten Gold gilt als eine Wurzel des Brauchs, Gaben unbemerkt zu hinterlassen. Gefüllt werden die Stiefel traditionell in der Nacht, wenn die Kinder schlafen.

Vielerorts kommt der Nikolaus auch selbst, traditionell am Vorabend des 6. Dezember. Er trägt Bischofsmantel, Mitra und Bischofsstab, oft auch ein großes Buch, aus dem er Lob und kleine Ermahnungen vorliest. Danach verteilt er Gaben aus seinem Sack. Solche Besuche organisieren häufig Kindergärten, Pfarreien und Vereine.

Rutenbündel aus Birkenzweigen, Laterne und Jutesack auf einer Bank im verschneiten Hof
Rute und Sack sind die Erkennungszeichen von Knecht Ruprecht und den anderen Begleitern des Nikolaus. KI-generiert

Knecht Ruprecht und andere Begleiter

Der Nikolaus kommt selten allein. Sein Begleiter ist eine dunkel gekleidete, oft vermummte Gestalt mit Rute und Sack – ein wildes Gegenbild zum gütigen Bischof. Wie er heißt, hängt von der Region ab:

  • Knecht Ruprecht – vor allem in Nord- und Mitteldeutschland
  • Beelzebub – regional in Norddeutschland
  • Hans Muff – im Rheinland
  • Krampus – im Alpenraum

Der Name Ruprecht wird auf „rûhperht“ zurückgeführt, die „raue Percht“. Das verweist auf Masken- und Brauchfiguren aus den Alpen. Solche Gestalten dienten seit dem Spätmittelalter als Kinderschreck, mit dem Erwachsene unfolgsamen Kindern drohten.

Heute treten die Begleiter meist als Helfer auf, die den Gabensack tragen. In den Alpenregionen ist das Perchtenlaufen mit Fellkostümen und geschnitzten Masken bis heute erhalten geblieben.

Nikolaus und Weihnachtsmann: der Unterschied

Nikolaus und Weihnachtsmann werden oft verwechselt, haben aber verschiedene Wurzeln. Der Nikolaus geht auf einen Bischof zurück, kommt am 6. Dezember und trägt Mitra und Bischofsstab. Der Weihnachtsmann ist eine weltliche Figur mit Mantel und Mütze, die die Geschenke zu Weihnachten bringt.

Ursprünglich brachte der Nikolaus die Geschenke. Das änderte sich mit der Reformation, denn Martin Luther lehnte die Heiligenverehrung ab. Er selbst hielt anfangs noch an den Nikolausgaben fest; eine Hausrechnung belegt Ausgaben für „Niclasgeschenke“. Ab 1531 bescherte er seine Familie aber im Namen des „Heiligen Christ“ – daraus entwickelte sich das Christkind als Gabenbringer.

Evangelische Geistliche gingen in der Folge gegen den Nikolausbrauch vor. In Straßburg verbot der Magistrat 1570 die Nikolausumzüge, damit die Kinder lernten, dass das Christkind die Geschenke bringt. Der Gabentag wanderte so vom 6. Dezember auf die Weihnachtstage.

Der Weihnachtsmann entwickelte sich im 19. Jahrhundert aus älteren Nikolausbildern. 1835 erschien Hoffmann von Fallerslebens Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, 1847 zeichnete Moritz von Schwind ihn als bärtigen Alten. In den USA prägte der Zeichner Thomas Nast ab 1863 das Bild des Santa Claus.

Weltweit verbreitet haben die Figur mit rotem Mantel und weißem Bart vor allem Werbekampagnen von Coca-Cola ab 1931. Erfunden hat das Unternehmen den Weihnachtsmann aber nicht – es gab ihn schon fast hundert Jahre vorher. Das katholische Portal katholisch.de betont den Unterschied: Die kommerzielle Kunstfigur habe wenig mit dem Heiligen zu tun. Wer heute in welcher Region die Geschenke bringt, lesen Sie auf der Seite zu Heiligabend.

Nikolaus in der evangelischen Kirche heute

Der Streit um den Nikolaus hielt lange an: 1631 verdammte ein lutherischer Pfarrer Nikolausgeschenke noch als „bösen Brauch“. Heute stellen Kinder in katholischen wie in evangelischen Familien ihre Stiefel heraus. Evangelische Christen verehren Heilige nicht, sehen sie aber als Vorbilder und Zeugen des Glaubens.

Seit dem 1. Advent 2018 sieht die evangelische Leseordnung erstmals auch einen Gedenktag für Nikolaus vor. Begründet wird das mit seinem Vorbild: Der Bischof von Myra steht für Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Fürsorge für die Armen.

Ist Nikolaus ein Feiertag?

Nein. Der 6. Dezember ist in keinem der 16 Länder gesetzlicher Feiertag. Beschäftigte haben an Nikolaus keinen Anspruch auf einen freien Tag, Schulen und Kitas sind geöffnet, Geschäfte haben ihre üblichen Öffnungszeiten.

Fällt Nikolaus auf einen Sonntag, gelten die gewohnten Sonntagsregeln. Die nächsten gesetzlichen Feiertage im Dezember sind der 1. und der 2. Weihnachtstag; Termine und Hintergründe stehen auf der Seite zu Weihnachten. Welche Tage in Ihrem Land das ganze Jahr über frei sind, zeigt die Übersicht der gesetzlichen Feiertage.

Nikolaus in Kita, Schule und Betrieb

In vielen Kitas und Grundschulen gehört der Nikolausbesuch zum Advent. Fällt der 6. Dezember auf ein Wochenende, legen viele Einrichtungen ihre Feier auf einen Werktag davor oder danach. Ein Blick in die Termintabelle oben hilft bei der Planung.

Auch Betriebe, Praxen und Vereine nutzen den Tag für kleine Aufmerksamkeiten, etwa einen Schokoladennikolaus am Arbeitsplatz oder einen Gruß an Kunden. Förmliche Texte dafür finden Sie im nächsten Abschnitt.

Bilder und Grüße zum Nikolaus

Zum 6. Dezember verschicken viele Menschen kurze Grüße per Messenger, E-Mail oder Karte. Die folgenden Grußbilder können Sie herunterladen und privat verschicken. Darunter stehen Grußtexte zum Kopieren – herzlich, lustig, besinnlich, christlich oder förmlich für Kollegen und Kunden.

Zwei Paar gefüllte Kinderstiefel mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade vor einer dunklen Haustür
Frohen Nikolaustag!JPG ladenWebPEigener Text
Mandarinen mit Blättern, Walnüsse und Haselnüsse auf einem dunklen Holztisch
Schönen NikolausJPG ladenWebPEigener Text
Schokoladennikolaus in roter und goldener Folie ohne Gesicht in Großaufnahme vor warmen Lichtern
Süße Grüße zum NikolausJPG ladenWebPEigener Text
Spekulatius und Lebkuchen auf hellem Leinen mit Tannenzweig und brennender Kerze
Einen schönen NikolaustagJPG ladenWebPEigener Text
Roter Sack auf einem Holzschlitten im frischen Schnee in der Abenddämmerung
Der Nikolaus war da!JPG ladenWebPEigener Text
Kleiner roter Filzstiefel mit Nüssen und Schokolade an einem verschneiten Tannenzweig
Gefüllte Stiefel für dichJPG ladenWebPEigener Text

6 Bilder in dieser Kategorie · kostenlos für private Grüße

Ton

  • Einen fröhlichen Nikolaustag! Ich hoffe, in deinem Stiefel steckt heute genau das, was dir Freude macht.

    Herzlich
  • Für dich ein Stiefel voller guter Wünsche: Wärme, Ruhe und viele kleine Lichtblicke in der Adventszeit. Schönen Nikolaus!

    Herzlich
  • Der Nikolaus hat mich gebeten, dir einen Gruß vorbeizubringen. Hier ist er – mit Mandarinenduft und einer extra Portion Schokolade.

    Herzlich
  • Schönen 6. Dezember! Ich denke heute an dich und schicke dir eine Handvoll Nüsse, ein Stück Lebkuchen und eine feste Umarmung.

    Herzlich
  • Liebe Grüße zum Nikolaus! Möge dein Tag so süß sein wie ein gut gefüllter Stiefel am Morgen.

    Herzlich
  • Nikolaus erinnert uns daran, dass die schönsten Gaben oft leise kommen. Ich wünsche dir einen ruhigen 6. Dezember mit Zeit für das, was zählt.

    Besinnlich
  • Ein Stiefel vor der Tür, ein Licht im Fenster, ein Gedanke an liebe Menschen: Ich wünsche dir einen friedlichen Nikolaustag.

    Besinnlich
  • Mitten im Advent ein kleiner Halt: Ich wünsche dir einen Nikolaustag, an dem du selbst beschenkt wirst – mit Ruhe, Wärme und guten Begegnungen.

    Besinnlich
  • Kleine Gesten, große Wirkung – davon erzählen die Geschichten vom Nikolaus. Danke, dass du so oft an andere denkst. Einen schönen 6. Dezember!

    Besinnlich
  • Über Nacht haben sich die Stiefel vor den Türen gefüllt – ein kleines Wunder für Groß und Klein. Ich wünsche dir einen Tag voller solcher Momente.

    Besinnlich
  • Ich habe meine Stiefel extra gründlich geputzt. Falls der Nikolaus bei dir zuerst vorbeikommt: Sag ihm bitte, ich war (meistens) brav.

    Lustig
  • Eilmeldung: Der Nikolaus meldet Hochbetrieb bei Stiefeln in Größe 46. Ich hoffe, deiner wurde trotzdem rechtzeitig gefüllt!

    Lustig
  • Der Nikolaus hat dein goldenes Buch gelesen und braucht noch etwas Bedenkzeit. Schönen Nikolaustag trotzdem! 😄

    Lustig
  • Wer morgens schon Schokolade isst, hat heute die perfekte Ausrede: Es ist Nikolaus! Guten Appetit und einen süßen Tag.

    Lustig
  • Mein Stiefel war heute Morgen voll – mit Schnee. Ich hoffe, bei dir hat der Nikolaus besser gezielt!

    Lustig
  • Knecht Ruprecht lässt ausrichten: Die Rute bleibt dieses Jahr im Sack. Für dich gibt es nur Schokolade. Frohen Nikolaus!

    Lustig
  • Frohen Nikolaustag! 🍫

    Kurz
  • Schönen Nikolaus und einen gut gefüllten Stiefel!

    Kurz
  • Ein süßer Gruß zum 6. Dezember – lass es dir schmecken!

    Kurz
  • Hoch die Stiefel: Heute ist Nikolaus!

    Kurz
  • Viele liebe Nikolausgrüße von mir zu dir.

    Kurz
  • Nikolaus von Myra teilte, was er hatte, und half, wo Not war. Möge sein Vorbild uns durch den Advent begleiten. Einen gesegneten Nikolaustag!

    Christlich
  • Gottes Segen zum Gedenktag des heiligen Nikolaus! Möge die Freude am Schenken dein Herz für die Adventszeit öffnen.

    Christlich
  • Wie Nikolaus im Verborgenen Gutes tat, so wünsche ich dir offene Augen für die Menschen um dich herum. Gesegneten 6. Dezember!

    Christlich
  • Am Nikolaustag wünsche ich dir Licht auf dem Weg nach Weihnachten und die Gewissheit, nicht allein zu sein.

    Christlich
  • Zum Nikolaustag senden wir Ihnen herzliche Grüße und danken Ihnen für die angenehme Zusammenarbeit in diesem Jahr.

    Förmlich
  • Wir wünschen Ihnen und Ihrem Team einen schönen Nikolaustag und eine ruhige, erholsame Adventszeit.

    Förmlich
  • Mit einem kleinen Gruß zum 6. Dezember bedanken wir uns für Ihr Vertrauen. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

    Förmlich
  • Herzliche Grüße zum Nikolaus! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen Ihnen einen guten Jahresausklang.

    Förmlich

Eine eigene Karte mit Ihrem Wunschtext gestalten Sie mit dem Grußkarten-Generator. Grüße für die Festtage selbst finden Sie bei den Weihnachtsgrüßen.

Wie lange noch bis Nikolaus?

Der Countdown zählt die Tage, Stunden und Minuten bis zum nächsten Nikolaustag.

Countdown: Nikolaus am Sonntag, 6. Dezember 2026

64Tage
–Stunden
–Minuten
–Sekunden

Quellen

Nikolaus nach Jahren

Häufige Fragen

Ist Nikolaus ein gesetzlicher Feiertag?

Nein. Der 6. Dezember ist in keinem Bundesland gesetzlicher Feiertag. Fällt er auf einen Werktag, haben Schulen, Behörden und Geschäfte normal geöffnet.

Wann stellt man die Stiefel für den Nikolaus raus?

Am Abend des 5. Dezember. Am Morgen des 6. Dezember sind die Stiefel oder Schuhe gefüllt, meist mit Mandarinen, Nüssen, Lebkuchen oder Schokolade.

Wie heißt der Begleiter des Nikolaus?

Das hängt von der Region ab: In Nord- und Mitteldeutschland heißt er meist Knecht Ruprecht, im Rheinland Hans Muff und im Alpenraum Krampus.

Sind Nikolaus und Weihnachtsmann dieselbe Figur?

Nein. Der Nikolaus geht auf den Bischof Nikolaus von Myra zurück und kommt am 6. Dezember. Der Weihnachtsmann ist eine weltliche Figur des 19. Jahrhunderts, die zu Weihnachten die Geschenke bringt.

Wo liegt Myra?

Die Ruinen der antiken Stadt Myra liegen beim heutigen Demre an der Südküste der Türkei. Die Gebeine des Nikolaus wurden der Überlieferung nach 1087 nach Bari in Italien gebracht.

Kann Nikolaus auf einen Adventssonntag fallen?

Ja. Ist der 6. Dezember ein Sonntag, ist er zugleich der 2. Advent. 2026 fällt Nikolaus auf einen Sonntag.

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