Sommeranfang

Merkmale und Bedeutung der Jahreszeit Sommer

Der Sommeranfang markiert den Beginn der heißesten und sonnenreichsten Zeit des Jahres. Astronomisch gesehen beginnt der Sommer zur Sommersonnenwende, die in der Regel am 21. Juni stattfindet. An diesem Tag erreicht die Sonne ihren höchsten Stand am Himmel, und die Tageslänge ist am längsten. Der Sommer steht für Wärme, Licht, Fülle und Aktivität, und er ist in vielen Kulturen eine Zeit der Freude, der Ernte und des Genießens der Natur.

Inhaltsverzeichnis

Jahreszeiten
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Wann ist Sommeranfang (Datum)?

Der Sommeranfang wird auf der Nordhalbkugel meist am 21. Juni gefeiert und markiert die Sommer-Sonnenwende, also den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. An diesem Tag steht die Sonne im Zenit über dem nördlichen Wendekreis und erreicht ihre höchste Position am Himmel. Der Sommeranfang symbolisiert den Beginn der warmen Jahreszeit und wird häufig mit Festen und Aktivitäten im Freien begrüßt.

Anstehende Veranstaltungen

Die warme Jahreszeit steht bevor – der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Mit langen sonnigen Tagen, angenehmen Temperaturen, blühenden Landschaften und ausgiebigen Urlaubszeiten verbindet sich der Sommer mit Lebensfreude und Aktivität. Doch wann beginnt der Sommer 2025 eigentlich offiziell? Auf diese Frage gibt es nicht nur eine Antwort, denn es existieren zwei unterschiedliche Sommeranfänge: der meteorologische am 1. Juni und der kalendarische am 21. Juni. Beide haben ihre eigene Bedeutung und basieren auf unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über den Sommeranfang 2025, die Sommersonnenwende als längsten Tag des Jahres, traditionelle Sommerbräuche und die Sommerferien in allen deutschen Bundesländern. Lassen Sie sich inspirieren für einen unvergesslichen Sommer voller Sonne, Erlebnisse und Erholung.

☀️ Sommeranfang 2025 – Die schönste Jahreszeit beginnt! 🌻

Sonne, Wärme und lange Tage erwarten uns

Wann ist Sommeranfang 2025? Die zwei verschiedenen Termine

Die Frage nach dem Beginn des Sommers lässt sich nicht mit einem einzigen Datum beantworten. Tatsächlich gibt es in Deutschland zwei unterschiedliche Sommeranfänge, die auf verschiedenen Definitionen basieren und jeweils ihre eigene Berechtigung haben. Diese Unterscheidung führt häufig zu Verwirrung, ist aber leicht zu erklären, wenn man die Hintergründe kennt.

Meteorologischer Sommeranfang

1. Juni
Sonntag, 2025

Der meteorologische Sommer beginnt jedes Jahr am gleichen Datum und endet am 31. August. Diese Einteilung dient der besseren Vergleichbarkeit von Wetter- und Klimadaten. Meteorologen teilen das Jahr in vier gleich lange Jahreszeiten von jeweils exakt drei Monaten ein.

Zeitraum: 1. Juni bis 31. August

Kalendarischer Sommeranfang

21. Juni
Samstag, 04:42 Uhr MESZ

Der kalendarische oder astronomische Sommeranfang richtet sich nach dem Stand der Sonne und fällt auf den Tag der Sommersonnenwende – den längsten Tag des Jahres. An diesem Tag erreicht die Sonne ihren höchsten Stand über der Nordhalbkugel und steht senkrecht über dem nördlichen Wendekreis.

Zeitraum: 21. Juni bis 22. September

🔍 Warum gibt es zwei verschiedene Sommeranfänge?

Die Unterscheidung zwischen meteorologischem und kalendarischem Sommeranfang hat praktische Gründe. Der meteorologische Sommeranfang wurde festgelegt, um Wetterdaten einfacher statistisch auszuwerten und zu vergleichen. Mit einem Sommerbeginn immer am 1. Juni lassen sich Mittelwerte und Statistiken für den Sommer deutlich einfacher erstellen als mit einem variablen Datum. Alle Jahreszeiten umfassen dabei exakt drei Monate.

Der kalendarische Sommeranfang hingegen orientiert sich an natürlichen, astronomischen Gegebenheiten – konkret an der Erdumlaufbahn um die Sonne. Er markiert den Zeitpunkt, an dem die Sonne am weitesten nördlich steht und den längsten Tag des Jahres beschert. Dieses Datum kann zwischen dem 20. und 21. Juni variieren, da das Sonnenjahr nicht exakt 365 Tage umfasst.

Die Sommersonnenwende – Der längste Tag des Jahres

Am 21. Juni 2025 um 04:42 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) ereignet sich die Sommersonnenwende. Dies ist der astronomische Zeitpunkt, an dem die Sonne ihren nördlichsten Punkt erreicht und senkrecht über dem nördlichen Wendekreis steht. Für die Menschen auf der Nordhalbkugel bedeutet dies den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres.

Die Sommersonnenwende 2025

☀️

Samstag, 21. Juni 2025 um 04:42 Uhr MESZ

An diesem Tag steht die Sonne am höchsten über dem Horizont und beschert uns die maximale Tageslänge des Jahres.

Wie lang ist der längste Tag des Jahres?

Die Länge des Tages bei der Sommersonnenwende hängt vom geografischen Breitengrad ab. Je weiter nördlich man sich befindet, desto länger ist der Tag. In Deutschland variiert die Tageslänge zur Sommersonnenwende erheblich:

🌆

Hamburg (Nord)

In Hamburg, der nördlichsten deutschen Großstadt, dauert der Tag zur Sommersonnenwende etwa 17 Stunden. Die Sonne geht gegen 4:50 Uhr auf und erst gegen 21:53 Uhr wieder unter.

🏛️

Berlin (Mitte)

In der Hauptstadt Berlin erleben wir am längsten Tag etwa 16 Stunden und 50 Minuten Tageslicht – eine beeindruckende Zeitspanne für vielfältige Aktivitäten.

🏔️

München (Süd)

Im südlichen München ist der Tag zur Sommersonnenwende mit etwa 16 Stunden Tageslicht etwas kürzer als im Norden, aber immer noch deutlich länger als an anderen Tagen.

🌍

Polarkreis

Nördlich des Polarkreises (etwa ab Nordnorwegen) geht die Sonne zur Sommersonnenwende überhaupt nicht unter – es herrscht die berühmte Mitternachtssonne.

⏰ Nach der Sonnenwende werden die Tage wieder kürzer

Ab dem Tag der Sommersonnenwende werden die Tage auf der Nordhalbkugel langsam wieder kürzer. Die Sonne wandert allmählich zurück in Richtung Äquator, den sie zur Herbst-Tagundnachtgleiche am 22. September 2025 um 20:19 Uhr MESZ erreicht. Dann sind Tag und Nacht wieder gleich lang, und der astronomische Herbst beginnt. Die Entfernung zwischen dem nördlichen Wendekreis und dem Äquator beträgt übrigens etwa 2.609 Kilometer.

Traditionelle Sommerbräuche und Feste

Der Sommeranfang und insbesondere die Sommersonnenwende werden seit Jahrtausenden mit besonderen Ritualen und Festen gefeiert. Diese Traditionen haben ihre Wurzeln oft in vorchristlicher Zeit und sind bis heute lebendig geblieben:

🔥 Johannisfeuer

Das Johannisfest am 24. Juni ist eines der ältesten und wichtigsten Sommerfeste in Deutschland. Es wird zu Ehren von Johannes dem Täufer gefeiert und liegt zeitlich nahe an der Sommersonnenwende. Traditionell werden große Johannisfeuer entzündet, die böse Geister vertreiben und Glück bringen sollen. Menschen versammeln sich, tanzen um das Feuer und springen über die Flammen – ein Ritual, das Kraft und Schutz verleihen soll.

🌸 Mittsommer in Skandinavien

Das schwedische Midsommar ist eines der wichtigsten Feste des Jahres und wird am Wochenende nach der Sommersonnenwende gefeiert. Die Menschen tanzen um den geschmückten Maibaum, tragen Blumenkränze und feiern die maximale Helligkeit. In Schweden ist Mittsommer fast so wichtig wie Weihnachten. Auch in anderen skandinavischen Ländern sowie in Norddeutschland werden ähnliche Traditionen gepflegt.

🏛️ Stonehenge

Jedes Jahr versammeln sich tausende Menschen bei Sonnenaufgang an den prähistorischen Steinkreisen von Stonehenge in England, um die Sommersonnenwende zu feiern. Die Steine sind so ausgerichtet, dass die Sonne bei Sonnenaufgang genau durch bestimmte Steinportale scheint – ein faszinierendes astronomisches Phänomen. Auch in Deutschland, etwa an den Externsteinen in Nordrhein-Westfalen, treffen sich Menschen zur Sonnenwende, wobei dort seit 2010 ein Schutzkonzept für das Naturdenkmal umgesetzt wird.

🌿 Kräuterbüschel binden

Nach altem Volksglauben haben Kräuter, die zur Sommersonnenwende gesammelt werden, besondere Heilkräfte. Traditionell werden verschiedene Kräuter wie Johanniskraut, Kamille, Salbei oder Arnika zu Büscheln gebunden und zum Trocknen aufgehängt. Diese Kräuter sollten das ganze Jahr über Schutz vor Krankheiten bieten und wurden auch in Ställen aufgehängt, um das Vieh zu schützen.

Sommerferien 2025 in Deutschland – Alle Termine im Überblick

Die Sommerferien sind für viele Familien die wichtigste Urlaubszeit des Jahres. Mit sechs Wochen Dauer bieten sie ausreichend Zeit für ausgedehnte Reisen, Erholung und gemeinsame Erlebnisse. In Deutschland werden die Sommerferientermine regional gestaffelt, um den Verkehr und die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten in den Feriengebieten zu entzerren:

Bundesland Beginn Ende Dauer
Sachsen 28. Juni 8. August 6 Wochen
Sachsen-Anhalt 28. Juni 6. August 6 Wochen
Thüringen 28. Juni 8. August 6 Wochen
Bremen 3. Juli 13. August 6 Wochen
Niedersachsen 3. Juli 13. August 6 Wochen
Hessen 7. Juli 15. August 6 Wochen
Rheinland-Pfalz 7. Juli 15. August 6 Wochen
Saarland 7. Juli 15. August 6 Wochen
Nordrhein-Westfalen 14. Juli 26. August 6 Wochen
Berlin 24. Juli 5. September 6 Wochen
Brandenburg 24. Juli 6. September 6 Wochen
Hamburg 24. Juli 3. September 6 Wochen
Mecklenburg-Vorpommern 28. Juli 6. September 6 Wochen
Schleswig-Holstein 28. Juli 6. September 6 Wochen
Bayern 31. Juli 15. September 6 Wochen
Baden-Württemberg 1. August 13. September 6 Wochen

⚠️ Staugefahr in den Sommerferien 2025

Besonders staugefährdet: 1. bis 8. August 2025 – In diesem Zeitraum haben alle 16 Bundesländer gleichzeitig Sommerferien! Dies ist die längste Überschneidung der Ferientermine in den vergangenen Jahren und führt erwartungsgemäß zu erheblichem Verkehrsaufkommen auf allen Hauptreiserouten. Wer kann, sollte seine Reise auf andere Zeiträume verschieben oder außerhalb der Stoßzeiten (Samstag vormittags) anreisen.

Weitere kritische Reisetage sind die Wochenenden zu Beginn und Ende der jeweiligen Landesferien, besonders die Samstage. Traditionell sind die Autobahnen in Richtung Süden (A7, A8, A9) und zu den Küsten (A1, A7 nach Norden) besonders stark frequentiert.

Das Ferienkorridor-System

Die Kultusministerkonferenz hat ein rollierendes System zur Festlegung der Sommerferientermine eingeführt. Die 16 Bundesländer sind in fünf Ländergruppen aufgeteilt, die sich bei den Ferienstarts abwechseln. Dieses System soll eine gleichmäßige Verteilung der Urlauber über den gesamten Ferienzeitraum gewährleisten:

Gruppe 1: Nordostdeutsche Bundesländer

Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein

Gruppe 2: Mitteldeutsche Bundesländer

Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Gruppe 3: Westdeutsche Bundesländer

Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Gruppe 4 & 5: Süddeutsche Bundesländer

Baden-Württemberg und Bayern starten traditionell als letzte in die Sommerferien

Sommeraktivitäten – So genießen Sie die warme Jahreszeit

Der Sommer bietet unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien. Nutzen Sie die langen Tage, das warme Wetter und die vielfältigen Angebote für unvergessliche Sommererlebnisse:

🏖️ Strandurlaub & Wassersport

Ob an Nord- und Ostsee oder an deutschen Seen – Schwimmen, Segeln, Stand-up-Paddling, Surfen oder einfach nur am Strand entspannen gehören zu den beliebtesten Sommeraktivitäten.

🥾 Wandern & Bergtouren

Die Wandersaison ist in vollem Gange. Von leichten Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Bergtouren bieten die deutschen Mittelgebirge und Alpen vielfältige Möglichkeiten für Naturerlebnisse.

🚴 Radtouren & Fahrradurlaub

Deutschland verfügt über ein exzellentes Netz an Fahrradwegen. Ob entlang von Flüssen, durch Weinregionen oder über Land – Radtouren sind ideal für aktive Sommerurlaube.

🎪 Open-Air-Veranstaltungen

Sommerzeit ist Festivalzeit! Open-Air-Konzerte, Theateraufführungen, Kino unter freiem Himmel, Stadtfeste und Weinfeste laden zum Feiern und Genießen ein.

🏕️ Camping & Outdoor-Abenteuer

Camping erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ob klassisch mit Zelt, mit Wohnmobil oder in Glamping-Unterkünften – Nächte unter dem Sternenhimmel sind ein besonderes Erlebnis.

🍦 Kulinarische Genüsse

Biergärten, Grillabende, Eisdielen, Obsternten und regionale Sommerfeste bieten kulinarische Highlights. Frisches Obst und Gemüse aus der Region schmecken im Sommer besonders gut.

Tipps für einen gesunden und sicheren Sommer

So schön der Sommer auch ist – die Hitze und intensive Sonneneinstrahlung erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen. Mit den richtigen Verhaltensweisen lässt sich der Sommer unbeschwert genießen:

☀️ Gesundheitstipps für heiße Tage

  • Ausreichend trinken: An heißen Tagen sollten Sie mindestens 2-3 Liter Wasser oder ungesüßte Tees trinken. Vermeiden Sie übermäßig kalte Getränke und Alkohol, da diese den Körper zusätzlich belasten.
  • Sonnenschutz ist Pflicht: Verwenden Sie Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, tragen Sie sie regelmäßig auf und schützen Sie besonders empfindliche Hautpartien. Kinder benötigen noch höheren Schutz.
  • Mittagshitze meiden: Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Planen Sie anstrengende Aktivitäten für die Morgen- oder Abendstunden und suchen Sie mittags Schatten auf.
  • Leichte Kleidung tragen: Helle, luftige Kleidung aus Naturfasern hilft dem Körper bei der Temperaturregulierung. Eine Kopfbedeckung schützt vor Sonnenstich.
  • Räume kühl halten: Lüften Sie früh morgens oder spät abends, halten Sie tagsüber Fenster und Vorhänge geschlossen. Ventilatoren oder Klimaanlagen können für Abkühlung sorgen.
  • Auf Warnsignale achten: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufprobleme können Anzeichen für Hitzeerschöpfung oder Sonnenstich sein. Suchen Sie sofort einen kühlen Ort auf und trinken Sie Wasser.
  • Besondere Risikogruppen: Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders hitzeempfindlich und benötigen zusätzliche Fürsorge.

Phänologische Jahreszeiten – Die Natur als Kalender

Neben dem meteorologischen und kalendarischen Sommeranfang gibt es noch eine dritte Möglichkeit, die Jahreszeiten zu bestimmen: die Phänologie. Diese Wissenschaft beobachtet die Entwicklung der Natur und teilt das Jahr in bis zu zehn phänologische Jahreszeiten ein, die sich an der Pflanzen- und Tierwelt orientieren:

🌱 Die drei phänologischen Sommer

Frühsommer: Beginnt mit der Blüte des Schwarzen Holunders und der Robinie, meist Anfang bis Mitte Juni. Kornblumen und Margeriten blühen auf den Wiesen.

Hochsommer: Startet mit der Blüte der Sommerlinde und dem Reifen der Johannisbeeren, typischerweise Mitte bis Ende Juli. Die Getreideernte beginnt.

Spätsommer: Kennzeichnet durch die Reife der Eberesche und frühen Äpfel sowie die Blüte der Heidekraut-Arten, meist ab Mitte August. Die ersten Herbstanzeichen werden sichtbar.

Die phänologischen Jahreszeiten sind regional unterschiedlich und verschieben sich durch den Klimawandel zunehmend nach vorne. Sie zeigen aber deutlich, dass die Natur ihren eigenen Rhythmus hat, der nicht immer mit kalendarischen Daten übereinstimmt.

Der Sommer im Zeichen des Klimawandels

Die Sommer in Deutschland werden messbar wärmer. Das Jahr 2024 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 mit einer Durchschnittstemperatur von 10,9 Grad Celsius. Besonders besorgniserregend ist die Geschwindigkeit der Erwärmung: 2024 übertraf das bisherige Rekordjahr 2023 um außergewöhnliche 0,3 Grad – ein deutliches Zeichen für beschleunigten Klimawandel.

Die meisten Hitzerekorde in Deutschland wurden in den Monaten Juli und August gemessen. Am 25. Juli 2019 wurden in zwei Orten in Nordrhein-Westfalen 41,2 Grad Celsius erreicht – ein deutscher Rekord. Laut Deutschem Wetterdienst ist der Juli im Durchschnitt der wärmste Monat des Jahres, gefolgt vom August mit den wärmsten Wassertemperaturen.

Diese Entwicklung macht Klimaschutzmaßnahmen und Anpassungsstrategien immer wichtiger. Gleichzeitig erfordert sie von jedem Einzelnen ein bewusstes Verhalten im Umgang mit Hitze und Ressourcen.

Fazit – Genießen Sie den Sommer 2025 in vollen Zügen

Der Sommer 2025 beginnt meteorologisch am 1. Juni und kalendarisch am 21. Juni mit der Sommersonnenwende – dem längsten Tag des Jahres. Beide Definitionen haben ihre Berechtigung und helfen uns, die warme Jahreszeit unterschiedlich zu erfassen und zu nutzen.

Mit den langen Tagen, angenehmen Temperaturen und den sechswöchigen Sommerferien bietet der Sommer unzählige Möglichkeiten für Erholung, Aktivitäten und gemeinsame Erlebnisse. Ob am Strand, in den Bergen, auf Festivals oder einfach im eigenen Garten – nutzen Sie die schönste Zeit des Jahres bewusst und achten Sie dabei auf Ihre Gesundheit und die Umwelt.

Wir wünschen Ihnen einen wundervollen, sonnigen und erholsamen Sommer 2025!

Wann ist Sommeranfang 2025 und gibt es verschiedene Termine?

Ja, es gibt zwei unterschiedliche Sommeranfänge. Der meteorologische Sommeranfang ist am 1. Juni 2025 (Sonntag) und endet am 31. August. Der kalendarische oder astronomische Sommeranfang findet am 21. Juni 2025 um 04:42 Uhr MESZ statt und markiert die Sommersonnenwende. Der meteorologische Sommeranfang dient der besseren Vergleichbarkeit von Klimadaten, während der kalendarische Sommeranfang sich nach dem Stand der Sonne richtet.

Was ist die Sommersonnenwende und warum ist der 21. Juni der längste Tag?

Die Sommersonnenwende am 21. Juni 2025 ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne ihren höchsten Stand über der Nordhalbkugel erreicht und senkrecht über dem nördlichen Wendekreis steht. Dies ist der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. In Hamburg dauert dieser Tag etwa 17 Stunden, in München etwa 16 Stunden. Nach diesem Tag werden die Tage langsam wieder kürzer, da die Sonne zurück zum Äquator wandert.

Wann sind die Sommerferien 2025 in Deutschland?

Die Sommerferien 2025 sind in Deutschland regional gestaffelt. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten als erste am 28. Juni. Bayern und Baden-Württemberg beginnen traditionell als letzte am 31. Juli bzw. 1. August. Besonders wichtig: Vom 1. bis 8. August 2025 haben alle 16 Bundesländer gleichzeitig Sommerferien, was zu erheblichem Verkehrsaufkommen führt. Die Sommerferien dauern in allen Bundesländern sechs Wochen.

Welche traditionellen Bräuche gibt es zum Sommeranfang?

Zum Sommeranfang und zur Sommersonnenwende werden verschiedene traditionelle Feste gefeiert. Das Johannisfest am 24. Juni mit großen Johannisfeuern ist besonders verbreitet. In Skandinavien wird Mittsommer (Midsommar) am Wochenende nach der Sonnenwende mit Tanz um den Maibaum gefeiert. An Stonehenge versammeln sich Menschen zum Sonnenaufgang. Nach altem Volksglauben werden zur Sonnenwende Kräuter mit besonderen Heilkräften gesammelt und zu Büscheln gebunden.

Warum gibt es einen meteorologischen und einen kalendarischen Sommeranfang?

Die zwei verschiedenen Sommeranfänge haben praktische Gründe. Der meteorologische Sommeranfang am 1. Juni wurde festgelegt, um Wetterdaten einfacher statistisch auszuwerten und zu vergleichen. Mit einem festen Datum lassen sich Mittelwerte und Statistiken deutlich besser erstellen. Der kalendarische Sommeranfang orientiert sich hingegen an astronomischen Gegebenheiten – der Erdumlaufbahn um die Sonne – und markiert den längsten Tag des Jahres. Beide Definitionen haben ihre Berechtigung für unterschiedliche Zwecke.

Wie lang ist der Tag zur Sommersonnenwende in verschiedenen deutschen Städten?

Die Tageslänge zur Sommersonnenwende variiert je nach geografischer Lage. In Hamburg im Norden Deutschlands dauert der Tag etwa 17 Stunden (Sonnenaufgang 4:50 Uhr, Sonnenuntergang 21:53 Uhr). In Berlin erleben wir etwa 16 Stunden und 50 Minuten Tageslicht. In München im Süden ist der Tag mit etwa 16 Stunden etwas kürzer. Generell gilt: Je weiter nördlich, desto länger der Tag. Nördlich des Polarkreises geht die Sonne zur Sommersonnenwende gar nicht unter.

Was sind phänologische Jahreszeiten und wie unterscheiden sie sich?

Die Phänologie teilt das Jahr anhand der Entwicklung von Pflanzen und Tieren in bis zu zehn Jahreszeiten ein. Im Sommer unterscheidet man drei phänologische Phasen: Der Frühsommer beginnt mit der Blüte des Schwarzen Holunders (Anfang Juni), der Hochsommer startet mit der Blüte der Sommerlinde (Mitte Juli), und der Spätsommer kennzeichnet die Reife der Eberesche (Mitte August). Diese Jahreszeiten sind regional unterschiedlich und verschieben sich durch den Klimawandel zunehmend nach vorne.

Wann ist mit besonders viel Stau in den Sommerferien 2025 zu rechnen?

Die kritischste Zeit für Staus in den Sommerferien 2025 ist vom 1. bis 8. August, da in diesem Zeitraum alle 16 Bundesländer gleichzeitig Ferien haben. Dies führt zu massivem Verkehrsaufkommen auf allen Hauptreiserouten. Besonders betroffen sind die Autobahnen in Richtung Süden (A7, A8, A9) und zu den Küsten (A1, A7 nach Norden). Weitere staugefährdete Tage sind die Samstage zu Beginn und Ende der jeweiligen Landesferien. Wer kann, sollte seine Reise außerhalb dieser Zeiten planen.

Letzte Bearbeitung am Dienstag, 21. Oktober 2025 – 18:02 Uhr von Alex, Webmaster für Google und Bing SEO.

Sommeranfang: Zum Datum springen, inkl 2026, 2027 und 2028

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