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Jahreszeit Herbstanfang 2020

Jahreszeit Herbst

Mit dem Herbst verbinden wir alle ganz bestimmte Assoziationen - fallende Blätter, Stürme und Regen zum Beispiel. Aber warum ist das so? Was aus astronomischer Sicht im Herbst passiert und wie sich das auf die Erde und ihre Bewohner auswirkt, zeigt eine kurze Übersicht.

4 Jahreszeiten Bild Baum

Ursachenforschung - Was macht den Herbst aus?

Als Herbst bezeichnen Meteorologen und Astronomen den Zeitraum im Jahr, in dem die Erde sich auf ihrer elliptischen Bahn um die Sonne räumlich von dieser entfernt. Das ist auf der Erde deutlich zu spüren: Die Tage werden kürzer und die Strahlung der Sonne hat im Vergleich zum Sommer einen eher schwachen Effekt. Der Herbst beginnt mit dem sogenannten Herbst-Äquinoktium, also der Tag-und-Nacht-Gleiche am 22. beziehungsweise 23. September. Auf der südlichen Erdhalbkugel ist die herbstliche Tag-und-Nacht-Gleiche am 20. März, oft auch in der Nacht zum 21. März. Da die Erdachse nicht horizontal verläuft, fällt der Herbst auf der nördlichen Hemisphere der Erde mit dem Frühling auf der südlichen Hemisphere zusammen und andersherum.

Astronomischer, phänologischer und meteorologischer Herbst

Der astronomische Herbst wird mathematisch berechnet und orientiert sich an der Lage der Erde im Verhältnis zur Sonne, während der meteorologische Herbst den gesamten September, Oktober und November einschließt. Phänologisch wird der Herbst regional bedingt an verschiedenen Naturereignissen festgemacht - beispielsweise an der Gelbfärbung von Buchenblättern. Der astronomische Herbst wird im wissenschaftlichen Bereich bevorzugt herangezogen, während beispielsweise Schulferien anhand des meteorologischen Herbtstes geplant werden.

Was bedeutet der Herbst für das Leben auf der Erde?

Im Herbst ist das Nahrungsangebot auf der nördlichen Hemisphere der Erde am größten. Viele Tiere sammeln in dieser Zeit Vorräte für den Winter und ziehen ihre Jungen groß. Die Tage werden jeden Tag um etwa vier Minuten kürzer und es wird früher dunkel. Sonnenstrahlung heizt die Atmosphäre wegen des vergrößerten Abstands zur Erde langsamer auf und die Hitze wird in den verlängerten Dunkelphasen schlechter gespeichert. Die durchschnittliche Temperatur sinkt merklich, besonders nachts.
Viele Menschen fühlen sich im Herbst müde und werden anfällig für Krankheiten. Das hängt mit der verminderten Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen Reduktion der Aufnahme von Vitamin B2 zusammen. Hinzu kommt die verstärkte Belastung durch äußere Einflüsse wie Kälte und Nässe. Um ihre Keimlinge für die ersten wärmeren Sonnenstrahlen im Frühling vorzubereiten, produzieren die meisten Pflanzen im Herbst ihre Früchte. Darum gilt der Herbst weltweit als beste Zeit für die Ernte mit einem reichhaltigen Angebot an Früchten.

Hat jeder Planet einen Herbst?

Auch auf dem Mars und jedem anderen Planeten, der um einen Stern kreist, findet Herbst statt. Dieser hat je nach Form der Ellipse und Beschaffenheit des Planeten wenig oder keine Auswirkungen auf die dort herrschenden Bedingungen. Den Herbst kann man auf der Erde besonders gut beobachten und fühlen, weil die Atmosphäre unseres Planeten auf kleinste Veränderungen in der kosmischen Umgebung reagiert.

Zeit des Sammelns

Nicht nur Tiere speichern im Herbst besonders viel Fett oder legen Vorräte in ihren Bauten an. Auch die Erde selbst kühlt sich nur langsam ab - nach einem besonders heißen Sommer kann die Atmosphäre im Herbst also noch deutlich wärmer sein, als die Sonneneinstrahlung ursprünglich erlauben würde.

Wann ist Herbst 2020 Datum als Jahreszeit ( Astronomisch )?

 

Herbstferien

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