Weihnachten, das Fest der Liebe

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Immer wenn sich das Jahr zu Ende neigt, feiert die christliche Welt das Weihnachtsfest, also das Fest, an dem die Geburt von Jesus Christus gefeiert wird. Auch wenn es bezüglich des genauen Geburtstages von Christus verschiedene Ansichten gibt, wird dieser stets in der Zeit vom 24. Dezember (Heiligabend) bis einschließlich des 26. Dezembers (Zweiter Weihnachtsfeiertag) gefeiert. Im Folgenden finden Sie neben einer kurzen geschichtlichen Darlegung Informationen über die weihnachtlichen Feiertage, den Bräuchen und Traditionen in der Vorweihnachtszeit und eine Betrachtung der in Deutschland üblichen Weihnachtsvorbereitungen.

Die Weihnachtsgeschichte: der Ursprung von Weihnachten

Als Weihnachtsgeschichte werden Erzählungen im Neuen Testament bezeichnet, die sich mit der Geburt von Jesus Christus befassen. Laut diesen Darstellungen verließ vor nunmehr etwas über 2000 Jahren der Zimmermann Joseph mit seiner hochschwangeren Frau Maria die Stadt Nazareth, um mit ihr nach Bethlehem zu pilgern. Dort angekommen suchte das Paar nach einer Unterkunft, um sich von der strapaziösen Reise auszuruhen. Obgleich es schwierig war, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, kamen sie in einem Stall unter. Dort gebar Maria ihr Kind, Jesus von Nazareth, und bettete es in einer Krippe. Am Himmel erschien ein heller Stern, der noch heute als Weihnachtsstern bezeichnet wird. Schließlich besuchten noch die Heiligen drei Könige, die dem Stern gefolgt waren, die Krippe um den neugeborenen Heiland ihre Ehre zu erbieten und Geschenke zu überreichen.

Die Vorweihnachts- bzw. Adventszeit

Die Zeit vor Weihnachten wird oft als sehr besinnliche Zeit dargestellt, obgleich anderseits nicht selten vom Weihnachtsstress die Rede ist. Auf jeden Fall sind die Wochen vor dem Weihnachtsfest eine besondere Zeit, weshalb die Vorweihnachtszeit im Folgenden etwas beleuchtet wird:

Start der Weihnachtszeit nach dem Totensonntag

Der Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres, der immer eine Woche vor dem ersten Adventssonntag liegt. An diesem Tag wird der Toten gedacht, weshalb der Totensonntag auch ein Tag des stillen Gedenkens ist. Es ist üblich, dass alle Traditionen, die mit dem bevorstehenden, freudigen Ereignis Weihnachten in Zusammenhang stehen, erst nach dem Totensonntag starten.

Eröffnung der Weihnachtsmärkte

Schon am ersten Tag nach dem Totensonntag startet die Vorweihnachtszeit und überall in Deutschland eröffnen viele Weihnachtsmärkte. Auch wenn seit kurzer Zeit eine gewisse Angst vor Terroranschlägen besteht, sind Weihnachtsmärkte in Deutschland äußerst angesagt. Viele Menschen lieben es, über die Weihnachtsmärkte zu schlendern, sich die Angebote der Händler zu betrachten, den Geruch vieler Leckereien wahrzunehmen und sich natürlich auch dem Genuss hinzugeben. Auch für Menschengruppen wie Vereine, Cliquen oder Arbeitskollegen sind Besuche von Weihnachtsmärkten schon fast zur Tradition geworden. So lassen zum Beispiel Firmenkollegen oft den Arbeitstag bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ausklingen und es finden dort auch ganze Weihnachtsfeiern statt.

Der Nikolaustag

Am 6. Dezember eines jeden Jahres ist der sogenannte Nikolaustag. An diesem Tag macht der Nikolaus Kindern kleine Geschenke, sofern sie brav waren. Falls Kinder jedoch unartig waren, soll es angeblich Schläge mit der Rute des Gehilfen vom Nikolaus, Knecht Ruprecht, geben. In der Realität kommt es allerdings kaum vor, dass Kindern die kleinen Geschenke versagt werden und sie freuen sich im Normalfall sehr, wenn sie dem bärtigen Nikolaus zum Beispiel auf einem Weihnachtsmarkt begegnen. Die Sage rund um den Heiligen Nikolaus geht im Übrigen auf Bischof von Myra zurück, der in der Zeit rund um 300 nach Christus lebte. Da der Nikolaustag mitten in die Vorweihnachtszeit fällt, wird er oft mit dem Weihnachtsfest in Verbindung gebracht.

Die Adventssonntage

Der Begriff Advent leitet sich aus dem lateinischen „Adventus“ ab und bedeutet so viel wie „Ankunft“, wobei natürlich die Ankunft von Christus gemeint ist. Die Adventszeit bezeichnet somit die Zeit, in der sich die Christen auf die Ankunft von Jesus vorbereiten. Es gibt insgesamt vier Adventssonntage, die zumeist auf besinnliche Art gefeiert werden. So werden zum Beispiel Adventskränze gefertigt, auf denen vier Kerzen die vier Sonntage symbolisieren und an den Adventssonntagen in entsprechender Anzahl angezündet werden.

Weihnachtsvorbereitungen

Da Weihnachten für viele Menschen ein sehr bedeutsames Fest ist, wird es zumeist sorgfältig vorbereitet. Nachfolgend erfahren Sie, welche Vorbereitungen für die meisten Menschen besonders wichtig sind:

Weihnachtsschmuck und der Weihnachtsbaum

In christlich geprägten Ländern sind es die meisten Menschen schon seit ihrer Kindheit gewohnt, dass die Wohnung zur Weihnachtszeit festlich geschmückt ist. So werden viele Kerzen in der Wohnung platziert, die Fenster mit weihnachtlichen Motiven geschmückt und natürlich ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Die weihnachtliche Tradition sich einen geschmückten Tannenbaum in die Wohnung zu stellen, entstand in Deutschland und verbreitete sich ab dem 19. Jahrhundert in viele andere christliche Länder.

Weihnachtsessen und Weihnachtsgebäck

Zu Weihnachten soll es die Familie gut haben und neben vielen Naschereien wie Nüssen, Schokoladenweihnachtsmännern oder Lebkuchen ist gutes Essen zum Weihnachtsfest angesagt. Deshalb gibt es diesbezüglich auch viel vorzubereiten. Sofern selbst gekocht wird, müssen alle Zutaten für die weihnachtlichen Mahlzeiten im Haus sein oder es ist alternativ ein Tisch in einem Restaurant zu reservieren. Arbeit gibt es in jedem Fall genug. Dies gilt auch für das etwaige Backen von Weihnachtsgebäck wie zum Beispiel Weihnachtsplätzchen, einem sehr beliebten Naschwerk zu Weihnachten.

Weihnachtsgeschenke

An der Krippe zu Bethlehem beschenkten die Heiligen drei Könige das neugeborene Christuskind, weshalb zu Weihnachten traditionell auch Geschenke gemacht werden. Da der Weihnachtsmann diese Aufgabe leider nicht wirklich übernimmt, steht vor Weihnachten der Kauf zahlreicher Weihnachtsgeschenke an. Es ist allerdings nicht einfach, immer wieder gute Geschenkideen zu finden, weshalb der Kauf von Weihnachtsgeschenken für viele Menschen auch in Stress ausarten kann. Auch wenn es mittels Internetportalen wie https://geschenke.xyz  deutlich leichter ist, gute Geschenkideen zu finden, gehört das Aussuchen der weihnachtlichen Präsente immer noch zu den zeitaufwendigsten Weihnachtsvorbereitungen.

Die Weihnachtsfeiertage

Wie eingangs bereits erwähnt, erstrecken sich die wesentlichen Weihnachtsfeierlichkeiten über drei Tage, die Ihnen abschließend noch kurz beschrieben werden:

Heiligabend

Der Heiligabend ist der Vorabend des Weihnachtsfestes. Er fällt immer auf den 24. Dezember und ist kein gesetzlicher Feiertag, obwohl an diesem Tag zumeist lediglich in der Gastronomie und im Handel gearbeitet wird. Auch wenn am Heiligen Abend das Weihnachtsfest eigentlich noch nicht wirklich begonnen hat, ist dieser Tag für viele Menschen besonders wichtig. Schließlich findet in Deutschland am Heiligabend die Bescherung statt und die Weihnachtsgeschenke werden unter den Liebsten verteilt. Für Kinder wird hierbei oft noch die Illusion aufrechterhalten, dass der Weihnachtsmann die Weihnachtsgeschenke unbemerkt unter dem Weihnachtsbaum verteilt hat.

Erster Weihnachtstag

Am ersten Weihnachtsfeiertag, der am 25. Dezember stattfindet, wird die Geburt von Jesus von Nazareth als Heiland gefeiert. Dieser Tag ist ein christliches Hochfest und nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein gesetzlicher Feiertag, sondern auch in sehr vielen anderen Ländern. An diesem Tag spricht das Oberhaupt der katholischen Kirche, der Papst, im Vatikan den kirchlichen Segen „Urbi et Orbi“ aus und es finden überall in der christlichen Welt entsprechende Gottesdienste statt. Genau wie der Heiligabend gilt auch der erste Weihnachtstag als Familientag, der gemütlich im engeren Familienkreis zelebriert wird.

Zweiter Weihnachtsfeiertag

Frohe Weihnachten BildAm 26. Dezember, dem zweiten Weihnachtstag, werden die Feierlichkeiten des Vortages fortgesetzt. Dieser Tag ist ebenfalls ein gesetzlicher Feiertag und wird zumeist in ähnlicher Form begangen wie der erste Weihnachtsfeiertag. So werden enge Familienmitglieder entweder besucht oder eingeladen und es wird in der Regel gemeinsam ein schmackhaftes Weihnachtsessen verspeist. Da nicht alle Menschen zu Weihnachten selbst kochen möchten, sind deshalb im Übrigen sowohl am ersten als auch am zweiten Weihnachtsfeiertag Restaurants im Normalfall ausgebucht.

Weitere Informationen

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2019

  • Mittwoch, 25. Dezember 2019 - Donnerstag, 26. Dezember 2019
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2020

  • Freitag, 25. Dezember 2020 - Samstag, 26. Dezember 2020
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