Die Sommerferien sind in Deutschland für Schüler und Familien eine der wichtigsten und am meisten erwarteten Zeiten des Jahres. In dieser Zeit können sich Schüler nach einem anstrengenden Schuljahr erholen, verreisen oder einfach Zeit mit der Familie und Freunden verbringen. Da die Sommerferien in Deutschland gestaffelt sind, haben nicht alle Bundesländer zur gleichen Zeit frei. Dies dient vor allem dazu, Verkehrsstaus und Überlastungen in Urlaubszielen zu vermeiden.
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Hier folgt eine allgemeine Übersicht über die Sommerferien nach Bundesland, wobei die genaue Dauer und der Zeitraum von Jahr zu Jahr variieren können.
Wann sind Sommerferien in Deutschland (Datum)?
Die Sommerferien in Deutschland finden in der Regel zwischen Ende Juni und Mitte September statt und dauern etwa sechs Wochen. Der genaue Zeitraum variiert je nach Bundesland, um Ferienzeiten regional zu staffeln und den Reiseverkehr zu entlasten. Jedes Bundesland hat daher leicht unterschiedliche Start- und Enddaten, die jährlich neu festgelegt werden.
Die Sommerferien sind die längste und wichtigste schulfreie Zeit des Jahres in Deutschland. Sechs bis sieben Wochen lang können Schülerinnen, Schüler und ihre Familien durchatmen, verreisen und neue Energie tanken. Doch wann genau beginnen die Sommerferien in welchem Bundesland? Warum starten Bayern und Baden-Württemberg immer so spät? Und wie funktioniert das rollierende System der Kultusministerkonferenz? In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über die Sommerferien 2025 und 2026, inklusive praktischer Tipps zur Urlaubsplanung, Vermeidung von Staus und zur optimalen Nutzung der Ferienzeit.
Sommerferien 2025 – Alle Bundesländer im Überblick
Die Sommerferien 2025 erstrecken sich in Deutschland vom 28. Juni bis zum 13. September. In dieser Zeit haben alle 16 Bundesländer gestaffelt ihre sechswöchigen Sommerferien. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Vom 1. bis 8. August 2025 haben alle Bundesländer gleichzeitig Ferien – eine besonders lange Überschneidungsphase, die zu erhöhtem Verkehrsaufkommen führen wird.
Sommerferien 2025 nach Bundesländern
Thüringen
Thüringen eröffnet zusammen mit Sachsen und Sachsen-Anhalt die Sommerferien 2025.
Sachsen
Frühester Start in die Sommerferien gemeinsam mit den mitteldeutschen Bundesländern.
Sachsen-Anhalt
Einer der drei frühesten Starter in die Sommerferien 2025.
Bremen
Norddeutsches Bundesland mit frühem Ferienstart Anfang Juli.
Niedersachsen
Größtes Flächenland der Gruppe 2 mit identischen Terminen wie Bremen.
Hessen
Zentral gelegenes Bundesland mit mittlerem Ferienstart.
Rheinland-Pfalz
Saarland
Kleinstes Flächenland mit mittleren Ferientermine.
Nordrhein-Westfalen
Bevölkerungsreichstes Bundesland mit mittleren bis späten Terminen.
Berlin
Bundeshauptstadt mit späterem Ferienstart Ende Juli.
Brandenburg
Identische Termine mit Berlin für bessere regionale Koordination.
Hamburg
Hansestadt mit spätem Start in der norddeutschen Gruppe.
Mecklenburg-Vorpommern
Beliebtes Urlaubsziel mit spätem eigenem Ferienstart.
Schleswig-Holstein
Nördlichstes Bundesland mit späten Sommerferien.
Baden-Württemberg
Traditionell späte Ferien Ende Juli bis Mitte September. Fixer Termin
Bayern
Spätester Ferienstart aller Bundesländer. Fixer Termin
Sommerferien 2026 – Terminübersicht
Auch für 2026 sind die Sommerferientermine bereits festgelegt. Das rollierende System sorgt dafür, dass die Bundesländer ihre Positionen im Ferienkalender wechseln, während Bayern und Baden-Württemberg ihre festen späten Termine beibehalten.
| Bundesland | Sommerferien 2026 | Dauer | Gruppe |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 30.07. – 12.09.2026 | 45 Tage | Gruppe 5 (fix) |
| Bayern | 03.08. – 14.09.2026 | 43 Tage | Gruppe 5 (fix) |
| Berlin | 09.07. – 22.08.2026 | 45 Tage | Gruppe 1 |
| Brandenburg | 09.07. – 22.08.2026 | 45 Tage | Gruppe 1 |
| Bremen | 02.07. – 12.08.2026 | 42 Tage | Gruppe 2 |
| Hamburg | 09.07. – 19.08.2026 | 42 Tage | Gruppe 1 |
| Hessen | 13.07. – 21.08.2026 | 40 Tage | Gruppe 3 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 13.07. – 22.08.2026 | 41 Tage | Gruppe 1 |
| Niedersachsen | 02.07. – 12.08.2026 | 42 Tage | Gruppe 2 |
| Nordrhein-Westfalen | 27.06. – 11.08.2026 | 46 Tage | Gruppe 4 |
| Rheinland-Pfalz | 13.07. – 21.08.2026 | 40 Tage | Gruppe 3 |
| Saarland | 29.06. – 07.08.2026 | 40 Tage | Gruppe 3 |
| Sachsen | 13.07. – 21.08.2026 | 40 Tage | Gruppe 2 |
| Sachsen-Anhalt | 02.07. – 12.08.2026 | 42 Tage | Gruppe 2 |
| Schleswig-Holstein | 20.07. – 29.08.2026 | 41 Tage | Gruppe 1 |
| Thüringen | 13.07. – 22.08.2026 | 41 Tage | Gruppe 2 |
Das rollierende System der Kultusministerkonferenz
Die Sommerferien in Deutschland werden nicht willkürlich festgelegt, sondern folgen einem ausgeklügelten System, das von der Kultusministerkonferenz (KMK) langfristig geplant wird. Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen zu entzerren und die Nachfrage nach Urlaubsunterkünften gleichmäßiger zu verteilen.
Die fünf Ländergruppen
Einteilung der Bundesländer
Die 16 Bundesländer sind in fünf Gruppen eingeteilt, die im rollierenden System ihre Ferientermine verschieben. Die Gruppen wurden so gebildet, dass die Gesamtbevölkerung möglichst gleichmäßig auf den Ferienzeitraum verteilt wird:
- Gruppe 1: Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
- Gruppe 2: Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
- Gruppe 3: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
- Gruppe 4: Nordrhein-Westfalen
- Gruppe 5: Baden-Württemberg, Bayern (feste Termine)
Warum Bayern und Baden-Württemberg nicht rotieren
Baden-Württemberg und Bayern sind die einzigen Bundesländer, die nicht am rollierenden System teilnehmen. Ihre Sommerferien beginnen stets Ende Juli beziehungsweise Anfang August und enden Mitte September. Diese Sonderregelung hat historische und praktische Gründe: Die späten Ferientermine ermöglichen es den süddeutschen Bundesländern, ihre landwirtschaftlichen Traditionen zu berücksichtigen. Zudem wurde argumentiert, dass bei einer Rotation die pädagogischen Anforderungen durch zu kurze oder zu lange Schulhalbjahre beeinträchtigt würden.
Zeitrahmen und Mindestdauer
Regelungen der Kultusministerkonferenz
Die KMK hat folgende Rahmenbedingungen für die Sommerferien festgelegt:
- Der früheste mögliche Beginn ist der 20. Juni
- Das späteste mögliche Ende ist der 15. September
- Die Mindestdauer beträgt sechs Wochen (42 Tage)
- Der Gesamtzeitraum für 2025 bis 2028 sowie 2030 umfasst 80 Tage
- Für 2029 ist der Zeitraum auf 87 Tage erweitert
Verkehrssituation während der Sommerferien
Die gestaffelte Ferienregelung soll zwar das Verkehrsaufkommen entzerren, dennoch kommt es besonders an Wochenenden und zu Ferienbeginn regelmäßig zu Staus auf deutschen Autobahnen.
Staugefährdete Zeiten 2025
Kritische Reisezeiten
1. bis 8. August 2025: In dieser Woche haben alle 16 Bundesländer gleichzeitig Sommerferien – die längste Überschneidungsphase in 2025. Mit besonders hohem Verkehrsaufkommen ist zu rechnen.
Hauptreisetage: Samstage kristallisieren sich besonders als Stau-Tage heraus, da viele Familien an diesem Tag an- oder abreisen. Auch Freitage nachmittags sind stark frequentiert.
Besonders betroffene Strecken
Stau-Hotspots während der Sommerferien
- A1: Hamburg – Bremen – Dortmund, besonders belastet in Richtung Küste und zurück
- A3: Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau, wichtige Nord-Süd-Verbindung zu den Alpen
- A5: Frankfurt – Karlsruhe – Basel, Hauptroute in den Süden und nach Frankreich
- A7: Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen, längste Autobahn Deutschlands mit hohem Ferienverkehr
- A8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg, Strecke zu den bayerischen Seen und nach Österreich
- A9: Berlin – Leipzig – Nürnberg – München, wichtige Ost-West und Nord-Süd-Verbindung
- A24 und A19: Routen zur Ostsee, besonders bei gutem Wetter stark frequentiert
Tipps zur Stauvermeidung
- Reisezeit wählen: Wer kann, sollte unter der Woche oder sehr früh am Morgen (vor 6 Uhr) bzw. spät am Abend (nach 20 Uhr) starten
- Erste und letzte Ferientage meiden: Am ersten und letzten Ferientag ist das Verkehrsaufkommen besonders hoch
- Ausweichrouten planen: Kleinere Bundesstraßen sind oft entspannter als überlastete Autobahnen
- Stau-Apps nutzen: Echtzeit-Verkehrsinformationen helfen, Staus zu umfahren
- Pausen einplanen: Regelmäßige Pausen alle zwei Stunden erhöhen die Sicherheit und reduzieren Stress
Praktische Tipps für die Ferienplanung
Eine gute Planung ist der Schlüssel zu entspannten und erfüllten Sommerferien. Hier finden Sie bewährte Strategien und Tipps für Familien.
Frühzeitige Urlaubsbuchung
Beliebte Reiseziele und Unterkünfte sind während der Sommerferien schnell ausgebucht. Experten empfehlen, Urlaubsreisen mindestens drei bis sechs Monate im Voraus zu buchen. Dies gilt besonders für Pauschalreisen, Ferienwohnungen und Hotels in beliebten Regionen wie an der Ostsee, in den Alpen oder am Mittelmeer. Frühbucher profitieren oft von Rabatten und haben die größte Auswahl.
Preisunterschiede zwischen Bundesländern nutzen
Clever sparen durch flexible Termine
Die gestaffelten Ferientermine führen zu erheblichen Preisunterschieden. Flüge, Hotels und Ferienwohnungen sind oft deutlich günstiger, wenn man zu Beginn oder Ende der Sommerferienzeit reist und Bundesländer mit anderen Terminen meidet. Besonders Bayern und Baden-Württemberg haben durch ihre späten Ferientermine oft höhere Preise, während der frühe Juni für andere Bundesländer günstiger sein kann.
Alternative Reisezeiten und Reiseziele
- Schulterperioden nutzen: Die ersten Juni- oder letzten Septemberwochen bieten oft gutes Wetter bei geringeren Preisen
- Inlandsurlaub: Deutschland bietet zahlreiche attraktive Urlaubsregionen ohne lange Anreise
- Nachbarländer: Polen, Tschechien oder Österreich haben oft andere Ferienzeiten
- Städtereisen: Großstädte leeren sich während der Sommerferien teilweise und sind angenehmer zu erkunden
Aktivitäten und Möglichkeiten in den Sommerferien
Die Sommerferien bieten vielfältige Möglichkeiten zur Erholung, zum Lernen und zur persönlichen Entwicklung. Die richtige Balance zwischen Entspannung und Aktivität ist dabei entscheidend.
Ferienbetreuung und Ferienprogramme
Für berufstätige Eltern ist die sechswöchige Ferienzeit eine besondere Herausforderung. Glücklicherweise gibt es in Deutschland ein vielfältiges Angebot an Ferienbetreuung und -programmen.
Kommunale Ferienangebote
Städte und Gemeinden organisieren vielfältige Programme mit Sport, Ausflügen und kreativem Gestalten. Oft kostengünstig oder mit Ermäßigungen für einkommensschwache Familien.
Sportvereine
Fußballcamps, Tennisschulen, Reitferien oder Schwimmkurse – Sportvereine bieten spezialisierte Feriencamps für alle Altersgruppen und Interessen.
Jugendherbergen und Freizeiten
Mehrtägige Ferienfreizeiten mit Übernachtung fördern Selbstständigkeit und soziale Kompetenzen. Von Abenteuerfreizeiten bis Sprachcamps ist alles dabei.
Museen und Kultureinrichtungen
Viele Museen, Theater und Bibliotheken bieten spezielle Ferienprogramme mit Workshops, Führungen und kreativen Angeboten für Kinder und Jugendliche.
Bildung in den Ferien
Sommerferien sind primär zur Erholung gedacht, doch ein gewisses Maß an Lernaktivitäten kann sinnvoll sein, um Wissen zu festigen und Lernlücken zu schließen.
Sinnvolle Lernaktivitäten
- Lesen: Romane, Sachbücher oder Comics in den Ferien fördern Lesekompetenz und Fantasie
- Sprachreisen: Intensives Sprachlerning kombiniert mit Urlaub für ältere Schüler
- Online-Lernplattformen: 15-30 Minuten täglich halten das Wissen frisch ohne Druck
- Museumsbesuche: Praktisches Lernen in Wissenschaftsmuseen oder historischen Stätten
- Nachhilfekurse: Intensive Kurse zu Beginn der Ferien bei größeren Lernrückständen
Beliebte Reiseziele für die Sommerferien
Deutschland und Europa bieten unzählige attraktive Urlaubsziele für die Sommerferien. Die Wahl hängt von Budget, Interessen und Reisezeit ab.
Reiseziele in Deutschland
Nord- und Ostsee
Klassische Strandurlaubsziele mit Sylt, Rügen, Usedom und der Lübecker Bucht. Ideal für Familien mit Kindern jeden Alters. Wattwanderungen, Wassersport und maritime Kultur.
Bayerische Alpen und Seen
Chiemsee, Tegernsee, Starnberger See und das Allgäu bieten Berge, Seen und bayerische Kultur. Wandern, Radfahren und Wassersport in spektakulärer Landschaft.
Schwarzwald
Waldreiche Mittelgebirgslandschaft mit Wanderwegen, Badeseen und idyllischen Dörfern. Der Europa-Park Rust ist Deutschlands größter Freizeitpark.
Mecklenburgische Seenplatte
Land der tausend Seen mit Hausbooturlaub, Kanufahrten und unberührter Natur. Perfekt für naturverbundene Familien und Wassersportler.
Beliebte europäische Ziele
- Spanien: Mittelmeerküste, Balearen und Kanaren mit Sonne, Strand und Kultur
- Italien: Adria, Toskana und italienische Seen – Kultur, Kulinarik und Dolce Vita
- Kroatien: Kristallklares Wasser, historische Städte und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Frankreich: Atlantikküste, Provence oder französische Alpen – vielfältig und familienfreundlich
- Österreich: Bergurlaub mit Wandern, Klettern und alpiner Kultur
- Skandinavien: Norwegen, Schweden, Dänemark mit spektakulärer Natur und Outdoor-Aktivitäten
Nachhaltigkeit in den Sommerferien
Umweltbewusstes Reisen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch in den Sommerferien können Familien auf Nachhaltigkeit achten.
Nachhaltige Urlaubsgestaltung
Tipps für umweltfreundliche Sommerferien
- Anreise mit Bahn statt Flugzeug – besonders für Ziele innerhalb Europas
- Regionale Urlaubsziele wählen und lange Anfahrten vermeiden
- Fahrradurlaub oder Wandertouren statt motorisierter Fortbewegung
- Unterkünfte mit Umweltzertifikaten bevorzugen
- Lokale Produkte kaufen und regionale Gastronomie unterstützen
- Naturschutzgebiete respektieren und keinen Müll hinterlassen
Finanzielle Unterstützung für Ferienreisen
Nicht alle Familien können sich Urlaubsreisen leisten. Es gibt jedoch verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten.
Förderprogramme und Zuschüsse
- Bildungs- und Teilhabepaket: Kinder aus einkommensschwachen Familien können Zuschüsse für Ferienfreizeiten erhalten
- Familienferienstätten: Gemeinnützige Einrichtungen bieten günstige Familienurlaube mit Kinderbetreuung
- Jugendherbergen: Preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten für Familien in ganz Deutschland
- Sozialverband Deutschland: Organisiert bezuschusste Ferienreisen für Familien
- Kirchen und Wohlfahrtsverbände: Bieten oft vergünstigte Ferienfreizeiten und Familienreisen
Sommerferien-Statistiken im Überblick
Häufige Fehler bei der Ferienplanung
Viele Familien machen bei der Planung ihrer Sommerferien ähnliche Fehler, die sich leicht vermeiden lassen.
Typische Planungsfehler
Das sollten Sie vermeiden
- Zu späte Buchung: Beliebte Unterkünfte sind oft Monate im Voraus ausgebucht
- Keine Reiserücktrittsversicherung: Bei Krankheit oder anderen unvorhergesehenen Ereignissen schützt eine Versicherung
- Überfüllung des Programms: Erholung kommt zu kurz, wenn jeder Tag durchgeplant ist
- Falsche Reisezeitplanung: An Hauptreisetagen starten, wenn alle unterwegs sind
- Unrealistische Erwartungen: Zu viele Aktivitäten für zu kurze Zeit einplanen
- Keine Notfallplanung: Was passiert bei schlechtem Wetter oder Krankheit?
Checkliste für die Sommerferien
Eine durchdachte Checkliste hilft, nichts Wichtiges zu vergessen und entspannt in die Sommerferien zu starten.
Vor der Abreise
Was Sie nicht vergessen sollten
- Reisedokumente prüfen (Ausweise, Reisepässe, Versicherungskarten)
- Unterkünfte und Verkehrsmittel buchen und Bestätigungen ausdrucken
- Reiseapotheke zusammenstellen mit wichtigen Medikamenten
- Haustierbetreuung oder -pension organisieren
- Post- und Zeitungslieferung pausieren lassen
- Pflanzen gießen organisieren
- Wichtige Telefonnummern notieren (Unterkunft, Notfälle, Sperrnummern für Karten)
- Fahrzeug-Check bei Anreise mit Auto (Öl, Reifen, Beleuchtung)
- Wohnung sichern (Fenster schließen, Stecker ziehen, Versicherungen prüfen)
- Proviant und Unterhaltung für die Reise einpacken
Fazit: Sommerferien optimal nutzen
Die Sommerferien sind die wichtigste Erholungsphase des Schuljahres und bieten Familien die Chance, gemeinsam Zeit zu verbringen, zu reisen und neue Erfahrungen zu sammeln. Das rollierende System der Kultusministerkonferenz sorgt für eine Staffelung der Ferientermine, die zwar Verkehr und Nachfrage entzerren soll, aber auch zu Herausforderungen bei der Koordination führt.
Mit vorausschauender Planung, frühzeitiger Buchung und Kenntnis der verschiedenen Ferientermine lassen sich die Sommerferien optimal gestalten. Ob Strandurlaub an Nord- oder Ostsee, Bergwanderungen in den Alpen, kulturelle Städtereisen oder einfach Entspannung zu Hause im Garten – wichtig ist, dass die Balance zwischen Aktivität und Erholung stimmt.
Die gestaffelten Ferientermine bieten auch Chancen: Wer flexibel ist, kann durch Reisen außerhalb der Hauptzeiten Geld sparen und Menschenmassen meiden. Und wer zu Hause bleibt, findet in Deutschland ein vielfältiges Angebot an Ferienprogrammen, Freizeiteinrichtungen und Naturerlebnissen.
Nutzen Sie die Informationen in diesem Ratgeber, um Ihre Sommerferien 2025 und 2026 optimal zu planen. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die Termine Ihres eigenen Bundeslandes, sondern auch die der Nachbarländer und beliebten Urlaubsregionen. So steht entspannten und erfüllten Sommerferien nichts mehr im Wege!
Wann beginnen die Sommerferien 2025 in Deutschland?
Die Sommerferien 2025 in Deutschland beginnen je nach Bundesland zwischen dem 28. Juni (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) und dem 1. August (Bayern). Insgesamt erstreckt sich die Sommerferiensaison vom 28. Juni bis 15. September 2025. Die gestaffelten Termine sollen Verkehr und Urlaubsnachfrage entzerren.
Warum haben Bayern und Baden-Württemberg immer die spätesten Sommerferien?
Bayern und Baden-Württemberg nehmen nicht am rollierenden Feriensystem teil und haben fixe Termine von Ende Juli bis Mitte September. Diese Sonderregelung hat historische Gründe und berücksichtigt landwirtschaftliche Traditionen. Beide Bundesländer argumentieren zudem, dass bei einer Rotation die pädagogischen Anforderungen durch ungleiche Schulhalbjahre beeinträchtigt würden.
Wie funktioniert das rollierende Feriensystem?
Die Kultusministerkonferenz hat die 16 Bundesländer in fünf Gruppen eingeteilt, die ihre Ferientermine im Laufe der Jahre rotierend wechseln. Nur Bayern und Baden-Württemberg haben feste Termine. Die Gruppen wurden so gebildet, dass die Bevölkerung möglichst gleichmäßig auf den Ferienzeitraum vom 20. Juni bis 15. September verteilt wird. Ziel ist die Entzerrung des Reiseverkehrs.
Wann sind 2025 die meisten Staus zu erwarten?
Vom 1. bis 8. August 2025 haben alle 16 Bundesländer gleichzeitig Sommerferien – die längste Überschneidungsphase. In dieser Woche ist mit besonders hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Generell sind Samstage die staugefährdetsten Tage, da viele Familien an diesem Tag an- oder abreisen. Auch Freitage nachmittags sind stark frequentiert.
Wie lange dauern die Sommerferien in Deutschland?
Die Sommerferien dauern mindestens sechs Wochen, also 42 Tage. Je nach Bundesland und Jahr können sie auch bis zu 46 Tage dauern. Die Mindestdauer von sechs Wochen wurde von der Kultusministerkonferenz festgelegt, um eine ausreichende Erholungszeit zu gewährleisten und Vertretungsregelungen für Eltern in Betrieben zu erleichtern.
Kann ich Geld sparen, wenn ich die Ferientermine anderer Bundesländer beachte?
Ja, erheblich. Flüge, Hotels und Ferienwohnungen sind oft deutlich günstiger, wenn in Ihrem Ziel-Bundesland noch keine oder keine Ferien mehr sind. Besonders Bayern und Baden-Württemberg haben durch ihre späten Termine oft höhere Preise. Wer flexibel ist und zu Beginn der Sommerferienzeit reist, wenn andere Bundesländer noch Unterricht haben, kann mehrere hundert Euro sparen.
Gibt es Unterstützung für Familien, die sich keinen Urlaub leisten können?
Ja, es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten. Das Bildungs- und Teilhabepaket bietet Zuschüsse für Ferienfreizeiten. Familienferienstätten bieten günstige Familienurlaube, Jugendherbergen preiswerte Übernachtungen. Auch Kirchen, Wohlfahrtsverbände und der Sozialverband Deutschland organisieren bezuschusste Ferienreisen für einkommensschwache Familien.
Wann sollte ich meinen Sommerurlaub buchen?
Experten empfehlen, Sommerurlaube mindestens drei bis sechs Monate im Voraus zu buchen. Beliebte Reiseziele und Unterkünfte sind während der Sommerferien schnell ausgebucht. Frühbucher profitieren oft von Rabatten und haben die größte Auswahl. Für besonders gefragte Ziele wie Sylt, Rügen oder mediterrane Inseln sollte man sogar noch früher buchen.
Letzte Bearbeitung am Dienstag, 21. Oktober 2025 – 11:04 Uhr von Alex, Webmaster für Google und Bing SEO.
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