1. Advent

Der 1. Advent fällt auf den vierten Sonntag vor Heiligabend und läutet den Beginn der vierwöchigen Adventszeit ein, der Wartezeit aufs Weihnachtsfest. Fällt Heiligabend auf einen Sonntag, so ist der 1. Advent der 3. Sonntag vor Weihnachten, da der 4. Advent dann mit Heiligabend zusammenfällt und gar nicht eigenständig begangen wird.

Advent Bild

Herkunft der Adventszeit

Ursprünglich war die Adventszzeit eine Fastenzeit vor dem 6. Januar, die am 11. November begann. Heutzutage versteht sich der Advent eher als Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest, in der sich Christen der Menschwerdung Gottes bewusst werden sollen. Außerdem soll der Advent sie an das zweite Kommen Jesu erinnern. Daher kommt bis heute die Bedeutung der Adventssonntage als Zeit für Ruhe, Besinnlichkeit und Zeit mit der Familie. Dies gehört schon seit Jahrhunderten zum Brauch und wurde damals schon mit Advents-Riten unterstützt, die sich teilweise bis heute gehalten haben. Manche Christen nutzen den Advent heute noch als Fastenzeit oder sehen ihn als Gelegenheit, besonders viel Gutes in Vorbereitung des Weihnachtsfests zu leisten. Es gibt heute insgesamt vier Adventssonntage, da die Menschheit nach dem Sündenfall 4000 Jahre auf den Erlöser warten musste - früher waren es noch mehr Sonntage und der 1. Advent lag teils im November.

Bräuche am 1. Advent

Der 1. Advent ist der erste Tag, an dem eine Kerze am Adventskranz angezündet werden darf. Dieser wird manchmal sogar am Adventssonntag zusammen mit den Kindern erst gebastelt, nachdem draußen im Wald bei einem Spaziergang die nötigen Zweige dafür gesammelt wurden. Am 1. Advent sitzt die Familie wie auch an den anderen Adventssonntagen gemütlich zusammen und schneidet vielleicht den ersten Weihnachtsstollen an, backt die ersten Weihnachtsplätzchen oder nutzt das Beisammensein, um die ersten Pläne für Weihnachten zu machen, das Menü zu planen und darüber zu sprechen, wer wann wen besucht. Am 1. Advent finden je nach Wohnort manchmal Adventsmärkte oder Veranstaltungen für die ganze Familie statt, die gut geeignet sind, einen Sonntagnachmittag auszufüllen. Bei all dem muss aber die Zeit bleiben, gemeinsam die erste Kerze am Adventskranz anzuzünden. Das bietet sich beim Kaffeetrinken am Sonntagnachmittag an. Auch Verwandtenbesuche sind an den Adventssonntagen beliebt, wenn diese in der Nähe wohnen.

Vorbereitung auf den 1. Advent

Der 1. Advent ist einer von vier Adventssonntagen, die vor Weihnachten kommen werden. Sie sind eine gute Gelegenheit, eine Verschnaufpause in der Weihnachtsplanung einzulegen. Es wird zwar an den Adventssonntagen in vielen Städten etwas geboten, man muss sich aber auch auf sie vorbereiten. Zum 1. Advent gehören auf jeden Fall der Adventskalender und der Adventskranz. Fällt der 1. Advent auf einen Tag kurz vor dem 1. Dezember, dann kann an diesem Sonntag der Adventskalender aufgehängt oder befüllt werden. Die ersten weihnachtlichen Leckereien dürfen am 1. Advent guten Gewissens das erste Mal in diesem Jahr genossen werden, auch wenn die Adventszeit früher eher als Fastenzeit gedacht war - heute ist sie das glücklicherweise nicht mehr.

Wann ist der erste Advent 2018 - das Datum?